Stopp Socken! Die Hüftstrumpfkampagne

Frankfurt-Sockenheim, den …..

Sehr geehrte Damen & Herren,

Hiermit machen wie Sie auf unser bescheidenes Projekt zur Unterstützung des Hüftstrumpfs aufmerksam.

Der Hüftstrumpf, eine alte Nutztextil-Rasse, steht kurz vor dem Aussterben, obwohl er viele Vorteile besitzt. Sein größter Feind ist die Socke, hier speziell die Tennissocke, die dem Hüftstrumpf seit den 1980er Jahren zunehmend den Lebensraum schmälert.

Zoologische Einordnung des Hüftstrumpfs

Der Hüftstrumpf gehört zum Stamm der Textilia, Klasse Monotremata, Ordnung Genuata. In der Familie der Soccidae finden sich sowohl der Hüftstrumpf (Soccus elongatus) als auch sein schlimmster Feind die Tennis-Socke (Socculus tenisius).

Warum sind Tennis-Socke und Hüftstrumpf verfeindet?

Eine lange Zeit existierten diese beiden Einloch-Knicktextilien friedlich nebeneinander, jede hatte ihre Anwendungsbereiche – die Tennis-Socke wurde getragen, wenn die Füße beim Tennis-Spiel in Socken stecken sollten, und der Hüftstrumpf, wenn das Bein bis zur Hüfte in einem Textil stecken sollte. Mit dem Aufkommen der Jeanshose änderte sich das schlagartig, der Hüftstrumpf verlor an Bedeutung. Dementsprechend selten wurde seine Aufzucht und Pflege. Heute führen nur noch zwei traditionsreiche Hüftstrumpfgestüte diese seltene Haustextilrasse.

Mittlerweile ist die Jeanshose allerdings nicht mehr so lang wie früher, es bleibt also eine Menge Bein zwischen der Socke und dem Beginn der Hose übrig.

Da fragen wir als Initiatoren der Kampagne Stopp Socken! natürlich schon, warum der Hüftstrumpf kein Comeback erlebt. Wir haben auf der Suche nach den Ursachen speziell die Tennis-Socke als größten Feind ausmachen können, da diese, angepasst an bloße Beine, mit dem Kürzerwerden der Jeanshosen von ihrem vormaligen Biotop Tennisplatz an die Beine Nicht-Betuchter Personen wechselte und sich dort rasant ausbreitete.

Dieser Geschichte gilt es aus zwei Gründen Einhalt zu gebieten: es tut weder der Tennis-Socke gut, derart proletarisiert zu werden – jedoch können wir das wohl nicht mehr rückgängig machen – noch tut es dem Hüftstrumpf gut, auszusterben.

Letzteres können wir möglicherweise noch verhindern – und so durch unser edel gesinntes Anliegen größten Schaden – den drohenden Verlust des Hüftstrumpfes aus der Welt der Textilienfauna – von der Menschheit abwenden.

in der Hoffnung darauf, auf Gleichgesinnte zu treffen:

herzlichst, Ihre
Ella-Anna Routsch zu Gellern- Koordinationsleiterin Stopp Socken!
Martha-Veronika Herzogin von Sträpsenheid – 1. Vorsitzende Stopp Socken!

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